Wann gibt es einen Schufa-Eintrag?
Kredit & Schufa

Wann gibt es einen Schufa-Eintrag?

Ein Schufa-Eintrag bezeichnet ein Merkmal, welches bei der Schufa gesetzt wird, wenn man zum Beispiel einen Vertrag abschließt. Dabei handelt es sich meistens um Verträge, bei welchen es um Zahlungsfähigkeit handelt. Die Abkürzung Schufa steht für Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Die Schufa verfügt über Daten und Informationen über die Zahlungsfähigkeit einer Privatperson. Die Schufa-Einträge sind positiv, wenn Rechnungen und Raten pünktlich bezahlt werden. Wenn Rechnungen sowie Kredite nicht gezahlt werden, kommt es zu einem negativen Schufa-Eintrag. Banken benutzen die Schufa für die Ermittlung der Kreditwürdigkeit sowie die Bonitätsinformationen. 

Wann gibt es einen Schufa-Eintrag?

Einen Schufa-Eintrag bekommt man bei der Eröffnung eines Girokontos, bei der Bestellung einer Kreditkarte sowie bei der Aufnahme eines Kredits. Bei der Aufnahme einer Hypothek oder einer Baufinanzierung sowie bei einem Leasing-Vertrag für das Auto oder den Wohnwagen gibt es ebenfalls einen Schufa-Eintrag. Einen Schufa-Eintrag bekommt man ebenfalls bei der Bürgschaft oder Mitverpflichtung für einen Kredit oder eine Hypothek. Einen negativen Schufa-Eintrag gibt es bei der Übergabe eines Kredits oder eines Leasing-Vertrags an das Inkassobüro, bei einer dauerhaften Nichtzahlung von Rechnungen sowie bei Restschuldbefreiungen, Insolvenzen, bei einem Haftbefehl sowie bei einer Eidesstaatlichen Versicherung. Wenn man eine Mahnung oder einen Brief vom Inkasso bekommt, gibt es nicht immer einen Schufa-Eintrag.

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Der negative Schufa-Eintrag

Einen negativen Schufa-Eintrag gibt es, wenn man vom Gläubiger mindestens zwei schriftliche Mahnungen an eine nicht bezahlte Rechnung bekommen hat. Mindestens vier Wochen müssen zwischen den beiden Mahnungen liegen. Der Gläubiger muss in der Mahnung den negativen Schufa-Eintrag ankündigen. Wenn kein Widerspruch gegen die Forderung vorliegt, gibt es einen negativen Schufa-Eintrag. Der Fall wird vom Gläubiger an die Schufa gemeldet. Mit einem negativen Schufa-Eintrag wird die Wahrscheinlichkeit, einen Kredit zu bekommen, gesenkt. Ein negativer Schufa-Eintrag bedeutet auch schlechtere sowie teure Konditionen bei der Aufnahme eines Kredits, das allerdings nicht zwangsläufig. Heutzutage finden sich nämlich auch Finanzdienstleister die einen Kredit ohne Schufa Auskunft ausstellen, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Zudem wirkt sich ein negativer Schufa-Eintrag negativ auf den Abschluss eines Handyvertrags sowie den Abschluss günstiger Strom- und Gastarife aus. Informationen über Zwangsvollstreckungen sowie Verbraucherinsolvenzen werden drei Jahre lang aufbewahrt. Schufa-Einträge über Girokonten und Kreditkarten bleiben gespeichert, solange die Konten bestehen.

Der positive Schufa-Eintrag

Regelmäßige Zahlungen der Raten wirken sich positiv auf die Kreditwürdigkeit aus. Positive Schufa-Einträge bezeichnen allgemeine Informationen über ein vertragsgemäßes Verhalten. Einen positiver Schufa-Eintrag bekommt man, wenn man einen Handyvertrag abschließt und die Rechnungen regelmäßig zahlt, wenn man ein Girokonto eröffnet, wenn man bei Online-Händlern auf Rechnung oder Raten bezahlt, wenn man einen Leasing-Vertrag abschließt, wenn man einen Kredit pünktlich bezahlt oder wenn man eine Kreditkarte besitzt. 90 Prozent der Schufa-Einträge sind positiv.